Einleitung für Dezember

Liebe Freunde,

 

Weihnacht ist sehr nahe. Vorfreude liegt in der Luft. Besonders bei den Kindern macht sie sich breit. Aber auch  viele Erwachsene können sich der besonderen Weihnachtsatmosphäre nur schwer entziehen. Der eigentliche Grund dafür sind aber nicht der Christbaum, nicht Festessen, sondern die Tatsache, dass Gott uns in Jesus ganz nahe gekommen ist, in unsere Welt, in unser Denken und in unser Herz.

 

In dem Philipperbrief 4,4-7 steht: „Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe! Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.“

 

„In der nähe von Jesus“,  Wer kennt nicht die Sehnsucht, jemanden zu haben, der einem ganz nahe ist?! Mit dem man über alles reden kann, und der einem zuhört, dem man vertrauen kann und der einem Geborgenheit und Zuversicht gibt. – Und doch erleben wir, dass es unter Menschen keine vollkommene Nähe gibt. Es gibt immer Bereiche, die ganz uns gehören. Dinge, die niemand wissen darf; Gedanken, über die wir selber erschrecken. Wir haben Empfindungen, die wir nicht in Worten ausdrücken können, und die andere nicht verstehen. Zudem haben wir Angst davor, dass, wenn Menschen uns wirklich kennten, sie auf Distanz gehen würden.

 

Und da sagt Paulus: „Der Herr ist nahe!“ Das ist gute Nachricht! Jesus ist nahe, das heisst: Er ist ganz für mich da. Bei Ihm bin ich geborgen und angenommen. Er versteht mich und meine

Situation. Jesus, Gottes Sohn, ist an Weihnachten aus der unsichtbaren Welt als Baby in unsere Welt gekommen, um unser Retter zu werden. Und als der auferstandene Herr ist er heute im 21. Jahrhundert durch Seinen Geist gegenwärtig. Er sieht mich und steht zu mir. Er möchte mich ganz umgeben mit Seiner Liebe und Barmherzigkeit.

 

Wie aber sieht unser Alltag aus? Wir sind Jesus nicht immer gleich nahe und folgen allzu gern unseren eigenen Interessen. Ein anderer Geist als der Geist Jesu prägt unser Denken und Tun. Und auf einmal stellen wir fest, dass Jesus uns ziemlich fern ist. Wir spüren dann kaum mehr etwas von Seiner Nähe. Vor allem in der Vorweihnachtszeit, die von Stress und Hektik geprägt ist, wird das uns besonders bewusst. Ausgerechnet im Advent, der Zeit, in der man sich auf Weihnachten einstimmen sollte, bleibt einem kaum Zeit für das Eigentliche.

 

Weshalb nur? – Wir haben uns für die Zeit vor Weihnachten noch soviel vorgenommen. Es gibt noch unendlich viel vorzubereiten und zu erledigen. – Aber es gilt trotzdem: Auch wenn wir Nähe Gottes nicht spüren, so ist Gott uns trotzdem ganz nah. Was sollen wir machen? Auf bessere Zeiten warten? Zu hoffen, dass wir nach Weihnachten mehr Freiräume haben werden?

 

Es ist für uns so wichtig, dass wir gerade dann, wenn wir den Eindruck haben, Gott ist soweit weg, Möglichkeiten suchen, Seine Nähe besonders erfahren zu können, indem wir zum Beispiel einmal alles beiseite legen und das Gespräch mit Gott suchen; uns in eine Ecke zurückziehen und die Bibel aufschlagen;  uns hinsetzen, um uns christliche Musik anzuhören, deren Text mich in die Nähe Gottes bringt; wir Gemeinschaft mit andern Christen suchen oder wir uns im Gebet auf den nächsten Gottesdienst 

vorbereiten, damit wir dort erleben, wie Er uns begegnet. – Mit dieser Nähe zu Jesus sind große Zusagen Gottes verbunden!

 

Wünsche allen eine Gesegnete Weihnachtzeit!

 

 In herzlicher Verbundenheit,                           

Euer Arlindo Kaufert

 

 

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